Die Kampagne 2024/25 sei allein durch die lange Dauer eine sehr intensive Erfahrung für die Prinzenmannschaft gewesen, erzählt Weißenberger: „Das ist schon nicht einfach, das einfach durchzustehen.“ Glücklicherweise habe Prinz Johannes Caravanicus LXXXII. von Fulda (Johannes Günther) als erfahrener Karnevalist diese Aufgabe sehr gut gemeistert, findet der Präsident. Günther habe in den vergangenen Monaten viele aufregende Erfahrungen gemacht: „Es ist noch etwas anderes als Prinz. Man ist überall zu sehen, bei allen gefragt.“ Weißenberger, der selbst in 2016 als Adjutant in der Prinzenmannschaft war, beschreibt ein solches Erlebnis als lebensprägend: „Die muss man einfach gemacht haben. Man darf das aber nicht unterschätzen.“
Nun stehe am 11. November der Start der neuen Kampagne bevor. Wie der Präsident mitteilt, falle diese nun drei Wochen kürzer aus. Das mache die Planung der rund 200 Termine deutlich herausfordernder: „Es ist genau zeitlich getaktet.“ Höhepunkt der Kampagne sei natürlich der beliebte Rosenmontagsumzug, der in diesem Jahr auf den 16. Februar falle. Daneben gebe es noch einige weitere Termine, auf die sich die Foaset-Freunde und -Freundinnen freuen dürfen. Weißenberger nennt beispielsweise den närrischen Frühschoppen am 30. November, der erstmals veranstaltet werde. In der Festscheune von antonius begrüße die FKG dann als Gastgeber insgesamt elf Vereine mit ihren feierlichen Einmärschen und Tanzvorführungen. Als weiteres Highlight in der Foaset-Zeit nennt der Präsident die Schinke-Schunke 2.0-Party im Kulturzentrum Kreuz am 7. Februar. Dort seien vor allem Party-Gäste willkommen, die gemeinsam tanzen und eine tolle Show erleben wollen.
Auf eines müssen die Karnevalistinnen und Karnevalisten in Fulda in diesem Jahr verzichten: Mit der Einführung der Waffenverbotszone in Fulda dürfen die elf Böllerschüsse, die seit Jahrzehnten zur Tradition am 11. November gehörten, nicht mehr abgefeuert werden. Weißenberger macht deutlich, dass der Verein allgemein die Verbotszone begrüße und die Sonderrechte der Polizei für absolut richtig halte: „Wir wollen da gerne Vorbild sein und unterstützen das.“ Als Ausgleich habe sich der Verein auf eine Alternative verständigt: Um 11.11 Uhr werden nun elf kleine Hand-Konfettikanonen ausgelöst, die einen bunten Konfettiregen verteilen.
Auch wenn die Kampagne in wenigen Tagen losgeht, sei die Stimmung im Team weiterhin gelassen, meint Weißenberger: „Die Vorbereitungen laufen alle planmäßig. In den Vorstandssitzungen schauen wir auf unsere To-Do-Listen, da ist alles abgehakt.“ Natürlich werde noch bis zuletzt an der Kleidung der neuen Prinzenmannschaft genäht oder bei den Tanzgruppen geprobt, versichert der Präsident: „Wir sind sehr professionell unterwegs.“
Zur neuen Kampagne gehört selbstverständlich eine neue Prinzenmannschaft. Vorab etwas verraten will Weißenberger natürlich nicht. Er versichert jedoch: „Dieses Jahr haben wir wieder eine Hammer Mannschaft.“ Er hebt die bunte Mischung an Charakteren hervor, was etwa das Alter oder die Erfahrung im Fasching angehe: „Das macht es so spannend.“ Der FKG-Präsident gibt an, dass die Vorfreude groß sei: „Die Aufregung wird jeden Tag mehr.“
