osthessen-fasching.de 10.11.2025

Vorfreude auf die Foaset – Elm: „Sicher zahlreiche Überraschungen“

Fulda (pn) – Er ist ein fester Bestandteil der Fuldaer Foaset: Volker Elm begleitet als Zeremonienmeister (Zero) die Prinzenmannschaft auf ihrer Reise durch die fünfte Jahreszeit und erlebt dadurch jede Kampagne intensiv von Anfang bis Ende. Im Rückblick auf den vorherigen Prinzen berichtet er von zahlreichen Erinnerungen voller Freundschaft und Zusammenhalt. Gleichzeitig zeigte er sich vorfreudig auf die kommende Fastnachtszeit, die erneut das Ziel habe „die Menschen zum Lachen zu bringen und ihnen zu helfen, den Alltag zu vergessen.“

Foto: Christine Görlich

„Ein Highlight war natürlich wieder der Ball der Stadt Fulda, vor allem, weil wir in diesem Jahr erstmals einen extrem tanzenden Prinzen hatten, der sogar mit Akrobatik begeistern konnte“, erinnert sich Elm. Besonders schön sei das Zusammenfinden mit allen Randstaaten gewesen, woraus zahlreiche neue Freundschaften entstanden seien: „Bei einer solch langen Kampagne ist natürlich im Vorhinein die Frage, ob diese lange Belastung und die intensive Zeit zusammen gut gehen. Doch die Zeit hat sich wirklich als extrem harmonisch gestaltet.“ Den „goldenen Abschluss“ hätte dann der fantastische Kinderumzug und der große Rosenmontagsumzug gebildet, den die Prinzenmannschaft sich „bei dem strahlenden Sonnenschein nicht besser vorstellen hätten können.“

„In Erinnerung von der letzten Kampagne bleibt mir vor allem auch der Besuch bei Bischof Dr. Michael Gerber, der sich unwahrscheinlich viel Zeit für uns genommen hat und mir nochmal gezeigt hat, dass Fastnacht nicht ohne Kirche stattfindet“, berichtet Elm begeistert. Zudem schätze er, wie in jedem Jahr, die Liebe und Freundlichkeit, die ihm bei Besuchen in Seniorenheimen entgegengebracht werden würde. Das motiviere ihn immer wieder zum Weitermachen. „Besonders war für mich, dass wir in diesem Jahr gleich fast zwei Gipfeltreffen haben konnten“: Neben dem Treffen aller Fürstlichkeiten auf der Wasserkuppe seien auf der Enzianhütte zudem alle Rhöner Fürstlichkeiten und Tollitäten zusammengekommen und dadurch zusammengewachsen.

Elm hat in den vergangenen Jahren schon einige Prinzenmannschaften kennengelernt und begleitet: „Durch die stets neue Zusammensetzung der Tollitäten gibt es natürlich von Kampagne zu Kampagne immer wieder andere Atmosphären, was immer wieder spannend, aber auch herausfordernd ist.“ Was sie jedoch stets zusammenbringe, sei, dass sie alle das gleiche Ziel verfolgen: „Die Menschen zum Lachen bringen und ihnen helfen, den Alltag zu vergessen.“

Auf die kommende Zeit blickt Elm voller Vorfreude: „Wir sind natürlich schon fleißig am Planen und Verkaufen der Karten und sind gespannt, was sich das Präsidium für den 11.11. aus dem Hut zaubern wird.“ Auch die verschiedenen Gruppierungen seien bereits fleißig am Proben. „Die Politik und Weltgeschichte gibt den Büttenrednern natürlich wieder ganz viel Material, da bin ich bereits sehr gespannt, wie sich diese Büttenreden gestalten werden“, so der Zero. Wichtig sei ihm dabei jedoch, dass der Fokus weiterhin auf dem Ziel der Vereine, durch die Foaset für gute Laune zu sorgen, liege.

Viele Neuerungen werde es in diesem Jahr nicht geben, da durch neue Büttenredner oder neue Lieder die Fuldaer Foaset sich in jedem Jahr automatisch ein Stück neu erfinden würde, meint Elm. „Ich habe mich informieren lassen, dass in diesem Jahr ‚Bella Napoli‘ auf dem Oktoberfest ein beliebtes Lied war, vielleicht wird dieses Lied in der kommenden Kampagne auch so ein Hit, wie es ‚Wackelkontakt‘ im vergangenen Jahr war“, spaßt er. Der Zero ist sich sicher, dass die Vereine sich auch in diesem Jahr erneut zahlreiche Überraschungen überlegt haben, welche die Leute begeistern können.