Als erstes marschierte der Hainzeller Carneval Verein mit dem Prinzenpaar an der Spitze in die restlos ausverkaufte Narhalla ein. Nach der Vorstellung der Aktiven hielt das Prinzenpaar Prinz Florian der 70. Meister von Strom, Ski und Heiterkeit (Florian Fischer) und Prinzessin Marie die 34. die lachende Partymaus vom Bäckerschmaus (Marie Pappert) eine charmante Ansprache. Anschließend begrüßten das Kinderprinzenpaar Prinz Finn der XXXV. mit rasantem Fußballerkick und Skifahrergeschick (Finn Möller) und Prinzessin Mia die XXXIV. der HasenNarr und TanzmariechenStar (Mia Burkart) die Narrenschar mit seiner Rede und einem dreifach donnernden Eviva Hainzella. Die Conférenciers Achim Honikel, Klaus Fischer, Marc Honikel und Enrico Joachim führten die Gäste gekonnt durch das bunte und abwechslungsreiche Programm.
Den tänzerischen Auftakt machten die jüngsten, die Tanzmäuse und entführten das Publikum nach „Bollywood“. Eine magische Atmosphäre schufen die Nachtelfen mit ihrem Showtanz „Harry-Potter“. Besonders beeindruckend war der Auftritt der Prinzengarde, die mit viel Präzision und Schwung ihren diesjährigen Gardetanz zeigte. Anschließend präsentierte die Nachwuchsgarde ihren Gardetanz. Das Tanzduo Neele Vaupel und Mia Burkart begeistere mit seiner Gardetanz-Darbietung das Publikum und auch Prinzenmariechen Lina Wiesler versetze das Publikum mit seinem Solotanz ins Staunen. Musikalisch wurde das Publikum ebenfalls bestens versorgt: Der Shanty Chor Hainzell schmetterte seine Seemannslieder und der Musikzug der Sickelser Bürgerfastnacht sorgte an der zweiten Sitzung für zusätzliche Stimmung im Saal. Beim Besuch der Sickelser Bürgerfastnacht präsentierte zudem die Garde ihren diesjährigen Tanz.
Für herzhaftes Gelächter sorgten mehrere Sketche – mit viel Wortwitz und Anspielungen auf das Prinzenpaar boten die Akteure beste närrische Unterhaltung. „Fischers Hochzeit“ gespielt vom Paulaner Stübchen erzählte eine mögliche turbulente Hochzeitsgeschichte rund um Prinz Florian, bei der Mitgift, Almromantik und Familienchaos aufeinanderprallten. Eine närrische Parodie auf den Fußball-VAR, bei der ständig die falschen Spiele, Sendungen und Entscheidungen auf dem Bildschirm landen, lieferte der „Videobeweis – Kölner Keller“. Die Familie der Prinzessin zeigte im Sketch „Madame Marie“ einen liebevollen Blick auf die schillernden Facetten der Prinzessin – vom Morgenmuffel bis zum Partytalent. Eine Suche nach dem perfekten Hobby, bei der von Bouldern über Ski fahren bis zur Bäckereifachverkostung alles herrlich schiefgeht, zeigte der Sketch „Hobby-Beratung“. Die Freunde des Prinzenpaares zeigten in ihrem Sketch „Bäckerei und Elektriker“ ein Alltagschaos in der Bäckerei von Marie, das erst durch Elektriker Florian – und seine ganz eigene Art der Problemlösung – wieder ins Licht geführt wird.
Auch die Büttenreden hatten es in sich: die Aktiven nahmen das Publikum mit auf humorvolle Reisen durch Bundeswehr?Anekdoten, Kegelclub?Geschichten, Männerwichteln, Arztbesuche und allerlei Alltagsabenteuer. Jede Rede brachte ihren ganz eigenen Charme auf die Bühne. August Blumenthal erzählte von Bundeswehr-Musterung, Gerüstbau und Dorfgeschichten und würzte alles mit Anekdoten über den Prinzen. Als betrunkener Jeck berichtete Timo Schmitt von Klassentreffen, Kegelclub-Abenteuern und den Tücken des Alltags – immer mit einem Augenzwinkern. Anja Morano nahm das Publikum mit zu Männerwichteln, Arztbesuchen und Dating-Abenteuern und zeigte dabei humorvoll die Herausforderungen des modernen Alltags auf.
Ein besonderes Highlight war die „Hitparade“ des Elferrats, die mit bekannten Melodien für ausgelassene Stimmung sorgte. Emotional wurde es, als Sprecher Achim Honikel nach 50 Jahren Bühnenauftritten verabschiedet wurde – ein Moment, der vom Publikum mit großem Applaus gewürdigt wurde. Die Prinzengarde präsentierte zum Abschluss ihren Showtanz „Im Bann der Walpurgisnacht – Zwischen Fluch und Freiheit“, der zu den tänzerischen Höhepunkten der Abende zählte. Zum Abschluss versammelten sich alle Akteure noch einmal auf der Bühne, um gemeinsam das Finale einzuläuten. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt und so klangen die Fremdensitzungen mit viel Applaus aus.
