Den schwungvollen Auftakt machten die Kleinsten: Die Kindergarde „Tanzmäuse“ verzauberte das Publikum mit einem wunderschönen Tanz und bewies, dass man sich um den Nachwuchs in Kleinlüder keine Sorgen machen muss. Auch die Nachwuchsgarde „Dancing Fire“ brillierte mit einer Darbietung, die vor Energie nur so strotzte, während die Prinzengarde mit einem technisch anspruchsvollen Gardetanz ihr ganzes Können unter Beweis stellte.
Humoristisch blieb kein Auge trocken. Eigens aus Bimbach wurde ein Piano herangefahren, um musikalisch über die Tücken der Frühlingsgefühle zu philosophieren. Die Bimbacher Feuerwehr sorgte zudem mit einem kreativen „Familienporträt“ des Prinzenpaares für Lacher. Einen tiefen Einblick in den (un-)freiwillig komischen Alltag gaben Erna und Kurt, die als Hausmeisterehepaar herrlich über ihr Leid klagten. Auch das Single-Dasein kam nicht zu kurz: Ein waschechter Junggeselle berichtete amüsant von den Vor- und Nachteilen des Alleinseins. Lokalkolorit brachten die zwei Mühlengeister auf die Bühne, die von ihrer legendären (und manchmal eskalierenden) Winterwanderung am Haus des Prinzenpaares erzählten.
Dass Kleinlüderer Sportler Humor haben, bewies der Vorstand des Sportvereins: Ein Fußballspiel in Extrem-Slow-Motion sorgte für Begeisterung im Saal. Die Fitnessabteilung präsentierte eine Trainingseinheit, die den Spagat zwischen hartem Drill und entspannenden Duftkerzen wagte. Für optische und rhythmische Highlights sorgten die Showtanzgruppen: Die „Wild Rebells“ rockten die Bühne mit einer mitreißenden Performance. Die Freunde des Prinzenpaares wirbelten als unaufhaltsame Flamingos durch den Saal. Die Familie des Prinzenpaares bewies Mut und Witz bei einem lustigen Tanz als Faschingssäcke. Ein besonderer Moment war der Auftritt des Flutlichtpatrons. Er berichtete humorvoll über das Großprojekt „LED-Flutlicht für die SGA“ – ein Projekt, das der Prinz persönlich mit großem Engagement vorangetrieben hat. Den krönenden Abschluss eines langen, bunten Abends bildete das Männerballett. Die „Sand Hoase Hopser“ gaben noch einmal alles, brachten den Saal zum Jubeln und setzten den Schlusspunkt unter eine Sitzung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.
