Pünktlich standen die Närrinnen und Narren des Carnevalverein Petersberg bereit, um das Rathaus zu stürmen – doch so leicht wurde es ihnen nicht gemacht. Bürgermeisterin Brandes erklärte: „Man muss schützen was einem wichtig ist – darunter fällt auch das Rathaus.“ So standen sie und die als Security angetretenen Mitarbeitenden des Rathauses entschlossen vor der Tür, um den Eintritt zu verweigern. Erst wenn Prinz Frank 42 Kniebeugen absolviert habe, sei der Einmarsch für ihn und seine Gefolgschaft erlaubt. Die Vorgeschichte: „Beim ersten Einmarsch in Rommerz hat er sich nicht hingekniet und für jeden Einmarsch in dieser Karnevalssaison (42) muss er nun die Kniebeugen nachholen“, so Brandes. Nach einer Rede des Prinzen, die er mit einem dreifachen „Petersberg – Helau“ beendete, legte er unverzüglich mit den Kniebeugen los. Bei den letzten zehn Wiederholungen half ihm das Publikum, sodass die Aufgabe als geschafft angesehen wurde. Mit großer Freude und lauter Musik marschierte so der gesamte CVP in das Rathaus ein, in dem zu verschiedener Katgetränke eingeladen wurde. Im Anschluss ging es direkt gegenüber im Propsteihaus mit einer Feier weiter, die den ganzen Tag dauern soll. Auch dort gab es wieder einen großen Einmarsch, inklusive traditionellem Gruppenbild aller aktiven Karnevalisten.
