Vertreter der teilnehmenden Vereine wurden am Dienstag auf der Romo-Generalbesprechung über alles Wichtige informiert. Die Zahl der Teilnehmenden ist im Vergleich zu den Vorjahren leicht gestiegen, da waren es jeweils rund 4000 Aktive gewesen, diesmal werden etwa 4240 erwartet. Auch die Zahl der Zugeinheiten ist leicht gewachsen auf 262 – in den Jahren 2023 bis 2025 waren es jeweils zwischen 255 und 258 Zugnummern gewesen. Zwischen 2017 und 2020 war die Zahl der Zugnummern kontinuierlich bis zum bisherigen Rekord von 281 Zugnummern gestiegen, dann hatte es wegen der Corona-Pandemie zwei Jahre keinen Zug gegeben. In diesem Jahr werden aufgeteilt in sieben Marschsäulen 50 Motivwagen und Pkw, 189 Fußgruppen und 25 Musikgruppen (zwei davon mit Fahrzeug) für den Start um 13.33 Uhr aufstellen. „Unser Rosenmontagsumzug lebt von der handgemachten Musik“, freute Jan-Christoph Frühauf aus dem Romo-Ausschuss, dass es nochmal mehr Musikgruppen sind als im Vorjahr. Die Strecke führt wie gehabt die Bahnhofstraße runter, durch die Rabanusstraße Richtung Stadtschloss und weiter über Schlossstraße, Friedrichstraße und Buttermarkt ins Bermuda Dreieck. An mehreren Stellen werden Sprecher den Zug kommentieren. Eine After-Romo-Party im Museumshof gibt es in diesem Jahr nicht.
In diesem Jahr soll der Umzug trotz Waffenverbotszone wieder „angeschossen“ werden. „Wir haben uns eine zugelassene Konfettikanone besorgt“, berichtete Frühauf. Zusammen mit Vertretern der Polizei machte er nochmal drauf aufmerksam, dass böllerbetriebene Kanonen und Anscheinswaffen verboten sind. Auch auf weitere sicherheitsrelevante Themen wurde eingegangen – von der Informationsweitergabe bis hin zum Grillverbot auf den Wagen und dem Glasflaschenverbot für Fußgruppen. „Es ist wichtig, dass wir uns konsequent an die Vorgaben halten“, sagte Hans-Jürgen Dröge aus dem Romo-Ausschuss.
Zuschauer können den Umzug wie bereits im Vorjahr wieder unterstützen, indem sie sich gegen eine kleine Spende eine Romo-Plakette zulegen. Dröge blickte nochmal kurz auf das Vorjahr zurück, als bei bestem Wetter rund 75.000 Zuschauer zum Rosenmontagsumzug und rund 20.000 zum Kinderumzug in die Innenstadt geströmt seien. Die Zahl hänge aber immer auch vom Wetter ab. Darauf ging auch Prinzessin Isabel von Brief und Siegel (Dr. Isabel Hohmann) ein, die zum Ende der Sitzung mit ihrer Mannschaft einmarschierte: „Wir hoffen, das Wetter spielt mit.“ Auch wenn ihr Prinzenvater Alexander Günther ist – der hatte 2016 wegen Unwetters durch Fulda laufen müssen – sei sie guter Dinge, dass es klappt. Zudem dankte sie den anwesenden Vereinsvertretern, dass sie den Rosenmontagsumzug so unterstützen: „Ohne euch wäre es nicht möglich.“ Stellvertretend überreichte sie im Anschluss den Marschsäulenbegleitern und Vertretern der Sicherheitsbehörden ihren Prinzessinnenorden und den Romo-Orden.
Kinderumzug mit 183 Zugnummern
Am Fastnachtssonntag werden wieder die kleinen Narren die Fuldaer Straßen erobern. Die 183 Zugnummern – knapp 30 mehr als im Vorjahr – werden sich in sechs Marschsäulen Aufstellung nehmen und um 14 Uhr geht es dann los. Von der Pauluspromenade über Friedrichstraße, Unterm Heilig Kreuz, Marktstraße, Buttermarkt, Steinweg und den Jesuitenplatz geht es zum Uniplatz, wo ein Kinderfest stattfindet.
