Schon beim Einzug der Gäste sprang der Funke sofort auf das Publikum über. Es wurde geklatscht und gejubelt und das eine oder andere „antonius Helau“ verkündet. Angeführt wurden die Haimbacher von ihrer Tollität Westendmarshall Sebastian, der 30. „Ne Föllsche Jung mit kölschem Hätz“ (Sebastian Engel). Er hatte seinen Adjutanten Roberto Göpel, das Westendmarschalltanzmariechen Anna Engel und eine bunte Delegation seines Gefolges mitgebracht. Die antonius-Mannschaft mit Jong Noah Sigmund, ’s Maje Marie Lorscheider und Adjutant Glenn Siebert hieß die Gäste herzlich willkommen. In seinem Grußwort betonte Westendmarshall Sebastian, wie sehr ihn die Einladung durch antonius freue. Dann ging auch schon das kleine, aber feine Showprogramm los.
Die jüngste Tanzgruppe des CCH, die Präriekäfer, gewann mit ihrem Auftritt alle Herzen. Schon nach den ersten Takten war klar: Diese kleinen Nachwuchskarnevalistinnen haben Fastnacht im Blut. So durften sie auch gleich noch eine Zugabe nachlegen. Rainer Gernet, in der Kampagne 2023/2024 selbst „Jong“ von antonius und damit fastnachtserprobt wie kaum jemand, gab zu Ehren des hohen Besuchs noch einmal seine berühmten Jodelkünste zum Besten. Anschließend begeisterten die Blau-Weißen Teenies, die Nachwuchsgarde des CCH, angeführt von Westendmarshalltanzmariechen Anna das Publikum mit ihrem Tanz. Wer seine Füße bisher noch stillhalten konnte, hatte nun keine Chance mehr.
Den Abschluss des offiziellen Teils bildete der Ordenstausch. Maje Marie und Jong Noah übergaben den Gästen diesjährigen antonius-Orden und bekamen im Gegenzug den des CCH überreicht, der bildlich eine Brücke zwischen den Faschingshochburgen Fulda und Köln schlägt, da die Stadt am Rhein einen ganz besonderen Platz im Herzen von Westendmarshall Sebastian einnimmt. Auch nach dem Ende des Showprogramms riss die Stimmung nicht ab, und bei Kräppeln, stimmungsvoller Musik, Tanz und Gesprächen wurde noch eine ganze Weile gefeiert.
