osthessen-fasching.de 08.01.2026

Yvonne Mangold triumphiert beim überregionalen Bütten-Battle

Fulda (sk) – Das vierte Bütten-Battle im Kreuz sollte dieses Mal nur eine Siegerin haben – gewonnen hat Yvonne Mangold vom Niederkalbacher CV als „fränkische Putzfrau Berta“. In dieser Rolle berichtete sie humorvoll vom nicht immer lustigen Leben mit ihrem Erwin. Stehenden Applaus bekamen alle Teilnehmer vom „besten Publikum, das man sich vorstellen kann“, wie es die Jury einhellig ausdrückte.

Die Teilnehmer: Jörg Schmitt, Stephanie Jahn, Anika Link, Yvonne Mangold, Jens Scheck und Mario Fladung. Foto: Stefan Krug.

Für die Jury aus erfahrenen Büttenrednern Markus Hackenberg (CV Niederkalbach), Dirk Lehmberg (CV Bronnzell) und Vanessa Trott (KV Dipperz) war es eine schwierige Aufgabe, unter den Teilnehmenden einen Sieger zu bestimmen. Moderator Volker Elm hatte sich dieses Jahr nur einen ersten Platz gewünscht, nachdem es in den Vorjahren bis zu drei gegeben hatte. Nachdem Markus Hackenberg es erst einmal spannend gemacht hatte, indem er nur verriet, dass es eine Siegerin werde, übergab er den Pokal an Yvonne Mangold.

Die Lacher hatten allerdings alle Akteure auf ihrer Seite. Gleich zweimal vertreten waren die Aschenberger Wolkenkratzer. Jörg Schmitt als Eintracht-Fan und Mario Fladung, der es schaffte, dass schon nach drei Minuten der gesamte Saal stand – mit der Forderung „Steh auf, wenn du ein Hochstift trinkst“, sorgten sie bereits bei den ersten Auftritten für tosenden Applaus. Anika Link war als „Königin der Geduld“ zwischen den beiden die erste Teilnehmerin, die nicht aus dem Kreis Fulda kam – wenn auch nur kurz hinter der Grenze aus Schenklengsfeld. Weiter ging es mit Yvonne Mangold und ihrem Erwin, bevor mit Jens Scheck aus Frankfurt-Höchst das Event fast zur Hessenmeisterschaft wurde. Ohne jeden Spickzettel sprach er als Großstädter über die liebevollen Eigenheiten des Dorflebens. Als Letzte war dann „Jacqueline aus Sachsen in der Blüte meines Lebens“, im wirklichen Leben Stephanie Jahn aus Michelsrombach, an der Reihe. Angereist mit einem Riesenfanclub war auch sie ohne jedes Hilfsmittel und mit vollem Körpereinsatz auf der Bühne präsent. Bei der Qualität der Beiträge ist es wenig verwunderlich, dass auch ein Fernsehteam des Hessischen Rundfunks anwesend war – auch wenn Volker Elm, der den Abend mit Anja Trapp gewohnt souverän und gekonnt moderierte, mit seiner Aussage, Ausschnitte würden täglich bis Aschermittwoch in der Hessenschau gezeigt, wahrscheinlich zu optimistisch war.

Das Battle zeigte wieder, wie abwechslungsreich und kreativ das Fastnachtsbrauchtum ist. Neben den Reden – außer Konkurrenz – startete noch Mathias Brähler von der Brunnenzeche; außerdem gab es Tänze der Spitzenklasse von Lara Hampel und der Prinzengarde Neuhof. Für musikalische Unterhaltung sorgte DJ Lukas Riemann vom CV Bronnzell. Nicht zu vergessen ist der Einmarsch von Prinzessin Isabel von Brief und Siegel, die LXXXIII von Fulda, mit großem Gefolge. Der Sitzungspräsident der FKG bekam dann zum Schluss auch seinen Wunsch erfüllt. Der „ausgeliehene Moderator“ Volker Elm kehrte als Zero in die Prinzenmannschaft zurück.